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14.09.2010 19.30 Uhr
Ausstieg aus Rechtsradikalismus und Satanismus in Witten - Vortrag Frau Eilhardt

16.09.2010 ca. 09.00 Uhr
Tagesfahrt: Besuch der Meier-Werft in Papenburg. Anreise per Bus. Essen im Restaurant " Alte Werft" um 12.00 Uhr. Danach Führung durch die Werft und entspannte Heimreise mit Verköstigung an Bord.

20.09.2010 19.30 Uhr
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15.09.2010 -
Jugenddienstseminar am Möhnesee

25.09.2010 - 9.00 Uhr bis ca. 17.00 Uhr
Seminar Öffentlichkeitsarbeit mit Rotary (A)

20.11.2010 -
Neurotarierseminar (A)

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Professor Heinrich Schoppmeyer bringt Autoren zusammen
Rotarier lässt Geschichte im Jahrbuch aufleben

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Nachrichtenbild Mit viel Herzblut und wissenschaftlicher Sorgfalt haben sich verschiedene Autoren in der 106. Auflage des «Märkischen Jahrbuch für Geschichte» auf 278 Seiten der Ortshistorie gewidmet.
Professoren, Studenten, interessierte Laien – das Jahrbuch des «Vereins für Heimatkunde in der Grafschaft Mark» ist offen für alle. «Wir versuchen die Themen zu streuen, sowohl zeitlich als auch geografisch», sagt der Vorsitzende Heinrich Schoppmeyer. Dabei stoße man von Zeit zu Zeit sogar regelrechte Forschungskontroversen an.
Witten nimmt im neuen Jahrbuch eine zentrale Rolle ein. Gleich fünf Kapitel befassen sich mit der Ruhrstadt. Dr. Olaf Schmidt-Rutsch vom Westfälischen Industriemuseum zeigt in seinem Beitrag «Schiffahrt auf der Ruhr» den Wiederstreit vieler Interessen bei der Nutzung des Flusses auf. Hierin sieht er einen Grund, warum die Ruhr nur etwa 100 Jahre lang als Schiffahrtsweg genutzt wurde. In die frühe Bergbaugeschichte begibt sich Hardy Spiegel. Er bietet einen spannenden Einblick in die Anfangsjahre des Wittener Familienunternehmens.

Michael Erpkenhans nimmt die Tatsache auf, dass in Witten eine der größten Sammlungen von Medaillen mit dem Konterfei Otto von Bismarcks existiert. Industrie-Pionier Friedrich Söding vererbte dem Heimatverein 350 Medaillen und Münzen. Erpkenhans geht dem «Mythos Bismarck» auf die Spur.

Schließlich blicken zwei Aufsätze auf die jüngere Wittener Stadtgeschichte. Henrike Kania veröffentlicht im Jahrbuch Auszüge aus ihrer Staatsarbeit zum «Luftkrieg in Witten und seine Auswirkungen auf die Wittener Zivilbevölkerung». Durch Berichte von Zeitzeugen und vor allem durch Zitate aus Briefen zeichnet sie ein lebendiges Bild von der Kriesrealität in Witten zwischen Stärke und blanker Panik.

Rotarier und Historiker Prof. Dr. Heinrich Schoppmeyer skizziert schließlich «Perioden der Wittener Stadtgeschichte 1945–2000». Er sieht darin insbesondere die Zeit zwischen 1966 und 1975 als «Wendepunkt». Bevölkerungsrückgang, das Aussterben der Stahlindustrie, eine neue Form des Wohnungsbaus oder die Schwäche der Volksparteien – dies alles seien typische Merkmale für Entwicklung von Ruhrgebietsstädten in dieser Phase des Wandels.

Felix Guth, WAZ – Westdeutsche Allgemeine Zeitung  

Montag, 8. Januar 2007/FK
Letzte Änderung: 07.07.09/FK


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