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Großprojekt mit Districthilfe vollendet
Einmaliges Angebot in Deutschland erfolgreich



Mit großem Stolz und einer gehörigen Portion Genugtuung unterstützte der Club gemeinsam mit der Lebenshilfe, Prof. Dr. Boheim, ein für Deutschland einmaliges Projekt: Die Neugründung einer Frühfördergruppe für behinderte Kinder ab dem Alter von 4–6 Monaten.
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Anders als »gesunde« Kinder, denen ein Kita-Platz ab dem ersten Lebensjahr garantiert ist, finanziert der Landschaftsverband Förderplätze für Menschen mit Behinderungen erst ab dem vierten Lebensjahr. Das zwingt diese Menschen, die unserer Unterstützung so dringend bedürfen, die ersten drei Lebensjahre zu Hause – häufig genug im Bett – zu verbringen. Die wertvollsten Förderzeiten sind unwiederbringbar verloren.
Herrn Boheims konzeptionelle Vorarbeit machte nachhaltenden Eindruck. Der finanzielle Bedarf bei Einrichtung und Betrieb einer solchen Gruppe betrug allerdings ca. 80.000 €, wobei es Herrn Boheim gelungen war, zur Finanzierung 40.000 € bei der Stiftung Wohlfahrtspflege beantragen. Der Verein Lebenshilfe würde 20.000 € beisteuern können. So ergab sich eine Finanzierungslücke von 20.000 €.
Da es hier um die erstmalige Installation einer solchen Frühförderung ging und eine dreijährige Evaluation die Sinnhaftigkeit eines solchen Angebots unterstreichen sollte, war der Club gern bereit, das Projekt zu unterstützen.
Die Frde. Balk und Kleschnitzki beantragten DSG-Mittel in Höhe von 2.500 € für Einrichtungsgegenstände, die freundlich gewährt wurden. Den Rest steuerte der Club aus den Einnahmen aus dem »Witten-Spiel« bei.
Bereits heute, 2009, dürfen wir alle stolz vermelden, dass der Landschaftsverband »eingeknickt« ist und eine solche Form der Frühförderung für (teils schwer) behinderte Menschen finanziell trägt.
Und der Club fragt sich jetzt: Wann ziehen die anderen Bundesländer nach?
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Donnerstag, 18. Juni 2009/FK
Letzte Änderung: 18.06.09/FK
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