Fürsorge beginnt jetzt schon vor der Geburt Familienhebamme Christine Mehnert nimmt Arbeit auf Christine Mehnert begleitet Mütter in besonderen Lebenslagen bereits während der Schwangerschaft. Angesiedelt ist das innovative Projekt bei der Caritas, finanzielle Unterstützung kommt vom Rotary-Club Iserlohn.
IKZ (jk) Der Ruf nach einem "Eltern-Führerschein" wird immer dann laut, wenn Kinder missbraucht oder getötet werden. Eine Eignungsprüfung für werdende Mütter und Väter wird es in absehbarer Zeit nicht geben - jedoch eine Unterstützung bereits während der Schwangerschaft. Die Lücke im Hilfesystem soll ab sofort durch ein neues Projekt geschlossen werden. Die Familienhebamme vereint das medizinisch-pflegerische Wissen der staatlich-examinierten Hebamme mit spziellen pädagogischen und psychologischen Fähigkeiten. Christine Mehnert hat die Stelle am 1. Oktober angetreten und bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung im Hebammen-Beruf mit. Sie kümmert sich künftig beispielsweise um minderjährige oder psychische kranke Mütter oder solche mit Sprachschwierigkeiten oder Drogenproblemen.
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Samstag, 7. November 2009/web204
Letzte Änderung: 09.11.09/web204