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Blind geborene Kinder erhalten Ausbildung
Matching Grant mit RC Shimoga / Indien

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Nachrichtenbild Die „Blindenschule“ in Shimoga (Indien) gibt blinden Jungen und Mädchen im Schulalter die Möglichkeit, in einem Internat zu leben und sich entsprechend ihrer Fähigkeiten und Neigungen auf eine spätere Erwerbstätigkeit vorzubereiten.
Auf Anregung unseres Clubmitglieds Alvaro da Costa, der selbst aus Indien stammt, beschlossen wir im Jahr 2000/2001 gemeinsam mit dem Rotary Club Shimoga Central die Blindenschule „Sri Sharada Devi Andhara Vikasa Kendra“ in Shimoga zu unterstützen. Diese deutsch/indisch/internationale Zusammenarbeit wurde in Form des Matching Grant Projektes Nummer 12978 gefördert und realisiert.

In Indien fehlt es blinden Kindern und insbesondere deren Familien an finanzieller und schulischer Unterstützung, um mit der körperlichen Beeinträchtigung und deren Folgen leben zu können. Die blinden Kinder stellen für viele Familien eine solche Belastung dar, die sie allein nicht bewältigen können.

Die durch Privatinitiative gegründete und durch dort ansässige Industrielle ehrenamtlich geführte Blindenschule mit zurzeit 130 Kindern hat eine kleine Milchfarm auf dem eigenen ca. 30.000 qm großen  Areal. Dort lernen die blinden Kinder den Umgang mit den Kühen und das melken. Wenn sie die Schule dann mit 16 – 18 Jahren verlassen, bekommen die in diesem Bereich ausgebildeten Schüler eine Kuh mit in ihr Heimatdorf. Mit dem Verkauf der Milch, die täglich ca. 1,20 Euro einbringt, können sie zum Lebensunterhalt der Familie beitragen. Diese Einnahmen entsprechen ungefähr der Vergütung eines indischen Gelegenheitsarbeiters pro Tag.

Aus dem anfallenden Dung der Tiere auf der Farm in der Schule wird mittels einer Faulgasanlage die komplette Energie gewonnen, mit der die Küche der Blindenschule betrieben wird.

Ein weiterer Bereich,  in dem die blinden Jungen und Mädchen ausgebildet werden, ist die neu angelegte Gärtnerei auf dem Gelände der Schule. Mit großem Geschick hegen und pflegen die Kinder die Pflanzen, die entweder zur Verschönerung der eigenen Gartenanlage dienen oder auf dem Markt verkauft werden.

Bevor aber die blinden Schüler in der Lage sind, Arbeiten mit den Kühen oder in der Gärtnerei zu erledigen, bekommen sie eine Grundausbildung, um als blinde Menschen im Leben zurechtzukommen. Sie lernen in verschieden Stationen das Ertasten von Formen, der ersten Schritt zur Blindenschrift und zum Rechnen der Blinden mit bestimmten Formen, die jeweils eine Zahl darstellen, das Binden von Schleifen, das Öffnen und Schließen von Knöpfen, Sie lernen verschiedene Musikinstrumente und Tänze und die älteren werden je nach Begabung ausgebildet, um am Computer mittels einer normalen Tastatur oder Scanner Texte einzugeben, die dann mit Hilfe eines besonderen Druckers in Blindenschrift ausgegeben werden – so entfallen die Kosten für Schulbücher in Blindenschrift oder spezielle Blindenzeitungen.

Im Januar 2005 besuchten sechs Mitglieder unseres Clubs die ca. 300 km nordwestlich von Bangalore gelegene Schule zum zweiten mal, um sich über die Fortschritte zu informieren. Es war ein  eindrucksvolles Erlebnis. Der Leiter der Schule, alle Lehrerinnen und Lehrer, die teilweise selbst diese Schule besucht hatten, und die stolzen und sehr disziplinierten Schüler zeigten uns sowohl was sie gelernt hatten und wie sie lernen. Wir hatten den Eindruck, dass die Kinder hervorragend untergebracht und gefördert werden, das alles in sehr harmonischer Atmosphäre.

Der Besuch Blindenschule gab uns die Gewissheit mit diesem Projekt die richtige Hilfe zur Selbsthilfe geleistet zu haben.

Lesen Sie hier den Reisebericht aus 2012.

Freitag, 15. April 2005/RH
Letzte Änderung: 22.02.12/RH


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