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Plastische Chirurgie in Entwickklungsländern
Rotary Hattingen unterstützt Interplast

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Nachrichtenbild RotaryHattingen unterstützt Pro-Interplast Hattingen, Verein zur Förderung der Plastischen- und Wiederherstellungschirurgie in Entwicklungsländern
INTERPLAST ist ein Zusammenschluß von Plastischen Chirurgen, Kiefer - Gesichtschirurgen, Anästhesisten, Schwestern und Pflegern dieser Fachdisziplinen, die sich zum Ziel gesetzt haben, in Ihrer Freizeit Kinder und Erwachsene in Entwicklungsländern kostenlos zu operieren. Dabei handelt es sich um Patienten mit angeborenen entstellenden Mißbildungen im Gesicht, an den Händen und den Füßen.

Die Beseitigung oder Linderung von extremen Verkrüppelungen und Vernarbungen nach Verbrennungen und Verletzungen, aber auch gut- oder bösartige Tumore der Körperoberfläche zählen zu ihren Aufgaben. In vielen Entwicklungsländern hinterlassen tropische Infektionskrankheiten wie z. B. die Lepra und die Noma entsetzliche Defekte im Gesicht und am Körper. Die Wiederherstellung bei derartigen Defekten bedarf der ganzen Kunst der Plastischen Chirurgie. Die von diesen Erkrankungen betroffenen Menschen haben in Entwicklungsländern nicht die geringste Chance einer adäquaten Behandlung. Dafür gibt es viele medizinische aber auch soziale Gründe.
 INTERPLAST schickt jährlich ca. 25 komplette Operationsteams aus ganz Deutschland mit Ausrüstung, Material und Medikamenten in alle Teile der Welt.
 Bei jedem dieser Einsätze werden innerhalb von 3 Wochen ca. 80 bis 160 Patienten operiert. In Extremfällen wird auch eine Behandlung in Deutschland von INTERPLAST organisiert und finanziert.

Mittwoch, 27. Oktober 2004/HN
Letzte Änderung: 27.10.04/HN


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