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Rückblick DeutschlandTour 2005

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Vom 30.09.2005 - 09.10.2005 fand das erste Mal die Rotex 1900 Deutschlandtour statt. Das Ganze war für alle Beteiligten ein riesen Erfolg!
In diesem Jahr organisierte Rotex 1900 das erste Mal eine 10 tägige Reise durch Deutschland.

In den vergangenen Jahren hatte der RC Lemgo-Sternberg eine ähnliche Reise für die Austauschschüler des D-1900 angeboten. Diese Idee wurde nun von Rotex aufgegriffen, um eine Tour vorzubereiten, die den Austauschschülern das Land vorstellen soll, in dem sie ihr Austauschjahr verbringen werden.

Nachdem die üblichen Schwierigkeiten der Organisation einer solchen Tour im Vorfeld durch schon große Erfahrung bei Vorbereitungen so mancher Europa-Touren kompensiert wurden, sollte es am Freitag den 30.9.2005 von Dortmund nun endlich zur ersten Station losgehen.

Pünktlich um 16:23 Uhr rollte der Bus, voll bis auf den letzten Platz, mit 48 Austauschschülern, 4 Rotexern und natürlich unserem treuen Busfahrer Mario vom Busparkplatz in Richtung Elbmetropole Hamburg. Doch bereits nach wenigen Kilometern bekamen wir den Ferienbeginn in NRW zu spüren, denn wir waren wahrlich nicht die Einzigen, die auf der Autobahn unterwegs waren. Geduld war angesagt. Nicht mehr ganz im Zeitplan, jedoch völlig entspannt erreichten wir unser Hotel noch am selben Abend. Zum Glück hat die sehr freundliche Dame der Rezeption ein paar Überstunden geschoben, so dass wir doch noch nach einer langen Fahrt auf unsere Zwei-Bett-Zimmer kamen. Nach einer etwas zu lauten Nacht, dafür aber nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet sind wir mit der S-Bahn in die Innenstadt Hamburgs gependelt. An den Landungsbrücken hat sich die Gruppe geviertelt und jede Gruppe ist mit einem Tourguide auf Exkursion gegangen. Bei ungemütlichen 8-10 Grad und Dauerregen erkundeten wir die Reeperbahn, den Jungfernstieg, das Rathaus und den „Michel“. Die Schönheit der Stadt ließ jedoch schnell das mehr als schlechte Wetter vergessen, so dass die Laune der Gruppe nach wie vor auf Sommer gestellt war. Der Nachmittag stand den „Tauschis“ zur freien Verfügung. So mancher erkundete St. Pauli, der andere ging in den sündhaft teuren Boutiquen am Jungfernstieg shoppen. In Hamburg kann einem kaum langweilig werden. Nach dem gemeinsamen Abendessen nahmen wir die Metro zurück ins Hotel, wo wir auch den Rest des Abends verbrachten.

Bei bestem Sonnenschein verließen wir Hamburg auf dem Weg in die Bundeshauptstadt Berlin. Aufgrund der sich beruhigten Verkehrslage erreichten wir unserer Jugendherberge bereits am frühen Nachmittag. Nach dem Einchecken und Beziehen der Zimmer haben wir die Zeit genutzt, um eine erste Stadterkundung zu unternehmen. Angefangen am Reichstag schlenderten wir zum Brandenburger Tor, am Adlon vorbei durchs Regierungsviertel zurück zum Treffpunkt mit dem Bus. In der Jugendherberge ließen die Tauschis ihrer guten Laune freien Lauf. In der Hauseigenen Bar wurde bei einem lockeren Bierchen getanzt und gesungen. Ein eigentlich schöner Abschluss des ersten Tages in Berlin. Unser zweiter Tag in Berlin begann wiederum mit viel Sonne. Mit der Straßenbahn fuhren wir bis zur Haltestelle „Alexanderplatz“ und erklärten die wichtige Bedeutung dieses Platzes vor allem zur Zeit der ehemaligen DDR. Zu Fuß erklommen wir den Berliner Dom, von wo man einen tollen Überblick über die gesamte Stadt hatte. Von der Vogelperspektive auf dem Dom wurde die Stadtbesichtigung bei der gemeinsamen Spreerundfahrt etwas detailreicher. Während der Mittagspause wurden einige Austauschschüler auf sehr leichtsinniger Weise mit dem „Berliner Hütchenspiel“ bekannt gemacht. Den Nachmittag verbrachten wir in kleineren Gruppen, um die Stadt weiter zu erkunden. Den Dritten Tag in Berlin verbrachten wir zunächst in den Gärten des Schloss „Sanssouci“. Wir dachten dieses prachtvolle Labyrinth aus edlen Herrenhäusern, dem „Haus des Drachen“ und sehr gepflegter Parklandschaft würde nie enden, doch schlussendlich konnten wir doch noch den letzten Nachmittag in Berlin in Freizeit verbringen. Zum Abschied fuhren wir bei Einbruch der Dunkelheit nochmals zum Reichstag. Nach gar nicht mal so langer Wartezeit konnten wir die Kuppel besichtigen und hatten von dort nochmals einen atemberaubenden Blick rings um die Hauptstadt.

Nach 2 ½ aufregenden Tagen Hauptstadtgetummel stand Dresden als nicht weniger geschichtsträchtige Stadt auf dem Programm. Gut gestärkt zeigten wir alle Sehenswürdigkeiten der im 2. Weltkrieg völlig zerstörten Landeshauptstadt Sachsens. Vom mächtigen Zwinger aus liefen wir zur Semperoper und besichtigten die Frauenkirche zu Dresden, die Ende Oktober offiziell wieder eingeweiht werden soll. Man erkannte auf den ersten Blick, dass Dresden trotz der momentanen Schönheit noch einen beträchtlichen Weg vor sich hat, bis alle Teile der Stadt restauriert und wieder aufgebaut sind. Nichtsdestotrotz waren viele Tourteilnehmer verwundert wie viel doch vor allem in Berlin und Dresden gebaut wird. Mit dem nötigen geschichtlich-politischen Hintergrundwissen, was wir versucht haben zu vermitteln, wurde dem einen oder anderen doch der Hintergrund des Umbruchs klar.

Eine Nacht später verließen wir Dresden schon wieder. Unser Weg führte uns gen Westen nach Weimar. Das kleine, gemütliche Weimar, Geburtsort der zweiten Republik auf deutschem Boden undlange Zeit Wohnort der wohl bekanntesten deutschen Poeten Schiller und Goethe auf der einen Seite und das ehemalige Arbeitslager Buchenwald auf der anderen Seite versprachen einen hohen Grad an Abwechslung des Kulturprogramms. Wir entschieden uns zunächst die Gedenkstätte Buchenwald zu besichtigen. Zuvor haben wir im Bus den Austauschschülern im ernsten Ton verdeutlicht, dass sich hier ein Teil der wohl dunkelsten Zeiten Deutschland abgespielt hat. Zu unserer Verwunderung wirkte diese Ansprache während der gesamten Besichtung der Gedenkstätte. Anders als der normale Spaß und Humor herrschte zumindest während dieser Zeit beträchtliche Stille und Konzentration auf das, was sich hier zwischen 1937 – 1945 zugetragen hat. Es war uns wichtig, auch diese Seite deutscher Geschichte aufzuzeigen, was von den Austauschschülern auch mit dem nötigen Verstand und Respekt angenommen wurde. Bei der anschließenden Stadtführung in Weimar durften selbstverständlich Sehenswürdigkeiten wie das Nationaltheater oder das Goethe- und Schillerhaus nicht fehlen. Am Abend durften wir ein internationales Fußballturnier der Austauschschüler erleben. Wer nun letztendlich gewonnen hat blieb äußerst strittig, und beim gemeinsamen Bier wurde die eine oder andere strittige Szene bis in die späte Nacht heftigst diskutiert.

Die Fahrt nach München, unserer letzten Station auf der Tour, war zwar lang, verging jedoch wie im Flug. Dort angekommen ging es in Kleingruppen zum Abendessen und als erster Programmpunkt stand das weltbekannte Hofbräuhaus auf dem Plan. Viele der Austauschschüler kennen natürlich das Oktoberfest und mit dem Hofbräuhaus wollten wir zumindest ein Hauch von Oktoberfeststimmung vermitteln, da wir für das Original ein paar Tage zu spät waren. So mancher staunte nicht schlecht über die bayrische Bierkultur und die enormen Maßkrüge die von den vollschlanken Kellnerinnen serviert wurden. Nach dem Zapfenstreich im Hofbräuhaus verbrachten wir einen lustigen Abend bei viel Tanz und Musik der 80er und 90er Jahre. Aber wenn 48 Tauschis zusammen durch Deutschland touren, spielt es keine Rolle wo und wie gefeiert wird. Noch etwas müde, aber voller Interesse begaben wir uns am nächsten Morgen auf Stadterkundung. Neben den verschiedenen Prachtstraßen, und Fürstenresidenzen besichtigten wir natürlich auch das Neue und Alte Rathaus, den „Alten Peter“ und die Frauenkirche zu München. Am Nachmittag hatten die Austauschschüler die Option mit zwei Rotexern in das „Deutsche Museum“ zu gehen, oder München auf eigene Faust zu erkunden. Nach dem Abendessen in unserer Jugendherberge war die Begeisterung groß, als bekannt gegeben wurde, dass wir für den letzten Abend zum „Kulturpark“ fahren, um dort den Abend in einer von 24 Diskos zu verbringen. So verließen 48 bis in die Haarspitze schicke und best gelaunte Austauschschüler gegen 21:30 Uhr die Jugendherberge. Sehr diszipliniert suchten wir einen Club, der eine Gruppe von 50 Leuten aufnimmt. Letztendlich wurden wir mit dem „Boomerang“ auch fündig, und feierten im australischen Ambiente. Genauso diszipliniert wie gegangen, sind wir auch wieder zu unserer Herberge zurückgekehrt. Ein wirklich gelungener letzter Abend der Tour.

Nach ca. 9 stündiger Fahrt erreichten wir am Abend des 9.10.2005 den Busbahnhof in Dortmund. Alle 48 Austauschschüler sind nach 10 Tagen toller Erfahrung und Spaß wieder zu ihren Gastfamilien zurückgekehrt.

Als Fazit bleibt zu sagen, dass die erste Deutschlandtour von Rotex 1900 eine erfolgreiche Reise durch das Land war, in dem die 48 Teilnehmer größtenteils noch 1 Jahr lang bleiben werden. Auf Grund dieses positiven Rückblicks wird es mit Sicherheit auch in den kommenden Jahren eine solche Tour geben, um auch weiterhin den Austauschschülern einen ersten Kontakt mit ihrem neuen „Heimatland“ zu ermöglichen!

Freitag, 28. Oktober 2005/SH
Letzte Änderung: 28.10.05/SH


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