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Wissenswertes für Rotary-Clubs
Der Annual Fund der Rotary Foundation

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Was hat es mit dem Annual Fund auf sich? Hier ist eine ausführliche Darstellung von Gerd von Löw zu diesem Thema...
Der Annual Fund, ist die Hauptfinanzierungsquelle der Rotary Foundation, aus der jedes Jahr sowohl die internationalen Bildungs- und humanitären Programme, als auch die entsprechenden nationalen Vorhaben finanziert, bzw. finanziell unterstützt werden.
Es sind die Spenden, die von Rotariern und Clubs gesammelt, bei dem Rotary Deutschland Gemeindienst e.V. (RDG) eingezahlt und hier in einem jährlichen Fond, dem Annual Fund kommissarisch und nach deutschem Steuerrecht verwaltet werden. Der RDG, in dem übrigens jeder deutsche Rotarier Mitglied ist, stellt dann die Spendenbescheinigungen aus. Wichtig dabei ist, dass der Annual Fund als Zweck der Spende bezeichnet und eine Namensliste der Spender beigefügt wird.
Am Ende eines jeden Spendenjahres werden die Spendenbeiträge des Distrikts im Annual Fund in zwei Fonds aufgeteilt: Dabei fließen 50 % in den Weltfonds, die anderen 50% gehen in den sog. Distrikt Designated Fund (DDF).
Mit den in den Weltfonds eingezahlten Geldern finanziert die Rotary Foundation weltweite Programme, die allen Distrikten – und damit den Clubs – offen stehen, wie den GSE-Austausch oder die Matching Grants. Mit den in den Distrikt Designated Fund eingezahlten Geldern kann der Distrikt Programme seiner Wahl finanzieren – wie z. B. Stipendien, bestimmte Projekte, oder Distrikt Simplified Grants.
Die Rotary Foundation bedient sich eines eigenen Finanzierungszyklus, bei dem die eingezahlten Gelder erst drei Jahre später für Programme ausgegeben werden dürfen. Die in dieser Zeit angefallenen Zinserträge bzw. Gewinne aus Investitionen werden genutzt, um allgemeine Verwaltungsausgaben der Foundation zu bestreiten.
Der Dreijahreszyklus gibt dem Distrikt ausreichend Zeit, um eigene Programme rechtzeitig zu planen, wie z.B. die Anzahl und Auswahl von Stipendien. So weiß jeder Governor bereits vor Amtsantritt, welche Mittel in seinem rotarischen Jahr dem Distrikt zur Verfügung stehen, nämlich die Hälfte der Summe, die drei Jahre zuvor aus Spenden zusammengekommen ist.
Der Foundation-Distrikt-Ausschuss, dem der jeweilige Governor als „geborenes Mitglied“ angehört, entscheidet über den Verwendungszweck der verfügbaren Mittel anhand der Anträge aus den Clubs.
An dieser Stelle ist festzuhalten, dass es natürlich keinen Abgabenzwang gibt – keine verkappte „Rotarysteuer“. Es bleibt wie bei jeder anderen Spende die Freiwilligkeit als Selbstverständnis.
Es wird auch kein Club benachteiligt, wenn er einen Antrag auf Unterstützung durch die Foundation stellt, weil er nur wenig oder gar nichts in den Annual Fund gespendet hat. Aber Spenden sind nicht nur gern gesehen, sie werden benötigt, um den gestiegenen Anforderungen an die Foundation besser entsprechen zu können. Denn wir haben bereits einige Beschränkungen hinzunehmen.
Mit einem höheren Spendenaufkommen könnte die Foundation die zurzeit ausgesetzten Programme wieder beleben und z.B. die Matching Grants von jetzt 50% wieder auf 100% bringen, oder die „Individual Grants“ wieder einführen. .
Die Zielsetzung, 100 $ pro Rotarier zu erreichen wurde nicht allein für das Jubiläumsjahr Jahre Rotary“ gesetzt, auch wenn sich die Verbindung der beiden Zahlen “ natürlich anbot. Sie lautet ja: „Every Rotarian – every year“ und soll damit zu einem kontinuierlichen und deutlich höheren Spendenaufkommen führen.
Rotarier sind ja großzügige Spender, insbesondere, wenn es um spontane Hilfe bei akuten Notfällen im In- und Ausland geht, wie die Einsätze bei Hochwasser, Erdbeben, Tsunami- und anderen Katastrophen zeigen. Aber auch, wenn es um Hilfeleistungen bei Gemeindienstprojekten in ihrer Region geht. Das, was hier von den Clubs geleistet wird, ist ganz enorm und aller Ehren wert, und es ist bewundernswert, wie ideenreich hier zu dem eigenen auch zusätzliches Geld eingeworben wird.
Nun sollen auf keinen Fall die Spenden für Gemeindienstprojekte in Konkurrenz gestellt werden zu denen für die Foundation - ganz abgesehen davon, dass diese Gemeindienstprojekte ja auch mit Mitteln der Foundation unterstützt werden können.
Es sollte - und kann auch - ein „Sowohl - als auch“ sein. Dabei ist nicht die Höhe der Spende das Entscheidende, sondern dass möglichst jeder nach seinen Möglichkeiten mitmacht.
Wie kann das erreicht werden?
Zunächst ist es wichtig, dass wir die Foundation aus der Anonymität herausholen, in der sie sich bei einer Reihe von Clubs noch befindet. In den Clubs ist Aufklärung zu betreiben, auch um Vorurteile abzubauen. Das Foundationseminar am 22. Oktober in Dortmund hat uns dazu Mittel an die Hand gegeben. Auf die persönliche Ansprache kommt es an.
Es muss deutlich werden, dass die Foundation das Kennzeichen von rotarischer Solidarität ist. Sie ist das Herzstück von Rotary International.
Es muss deutlich werden, dass mit ihr die Internationalität von Rotary in besonderer Weise verkörpert wird. (Nicht nur durch unsere Partnerclubs im Ausland, mit denen man sich gelegentlich trifft – so wichtig und richtig diese Partnerschaften auch sind.)
Es muss deutlich werden, dass die Foundation die einzige karitative Organisation ist, die durch Spenden von Rotariern finanziert wird und diese Gelder für Programme und Projekte ausgibt, die von Rotariern vorgeschlagen und von Rotariern vor Ort realisiert werden. Es ist alles aus und in einer Hand. Alle mit Zuwendungen der Rotary Foundation finanzierten Projekte erfordern die aktive Teilnahme von Rotariern. Sie fördern die Entwicklung rotarischer Netzwerke. Sie decken einen von Rotariern erkannten dringenden Bedarf im Gemeinwesen.
Und jeder Rotarier hilft mit seiner Spende mit, die rotarischen Ideale von Frieden und Völkerverständigung über die humanitären Zuwendungen und Bildungsprogramme zu fördern.
Es gibt eine Fülle von Möglichkeiten zum Spendenaufkommen – der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.
Z.B.: Bei Geburtstagen eine Spende zu geben, statt der üblichen Runde - bei Jubiläen um eine Spende zu bitten, an Stelle der üblichen Geschenke - Benefizveranstaltungen unterschiedlichster Art - Weihnachtskartenkauf, von deren Erlös ein Teil an die Foundation geht. Usw. usw.
Einen besonderen Charme hat auch die Idee einer kontinuierlichen Sammlung bei Meetings mit einer Spardose „Foundation“, weil diese Aktion für den Spender nicht so ins Gewicht fällt, wie die einmalige Spende, aber sehr wirkungsvoll sein kann. Dazu eine – zugegeben - etwas theoretische Berechnung: Wenn jeder Rotarier bei jedem Meeting den Wert eines Getränkes in die Sammelbüchse steckt – etwa 2 Ř - und für jedes ausgelassene Meeting diese Kleinspende nachholt, hätten wir am Jahresende die 100 $ Marke sogar weit überschritten und der Spender hätte diese portionierten Einzahlungen sicher nicht besonders schmerzlich empfunden.
Uns allen viel Erfolg, bei den Bemühungen, die Foundation, den Motor für gute Taten, über den Annual Fund mit genügend Betriebstoff zu versorgen.

Sonntag, 23. Oktober 2005/TS
Letzte Änderung: 23.10.05/TS


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